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Speicher Overclocking zurück zur Speicher Overclocking Übersicht

Hier erhalten Sie wertvolle Tips, wie Sie Ihrem Rechner auf die Sprünge helfen. Durch das perfekte Einstellen der Speicher Timings kann man eine hohe Leistungssteigerung erfahren. Daher sollen die möglichen Einstellungen und ihre Wirkungen hier kurz vorgestellt werden. Diese Einstellungen können bei den meisten PC´s im BIOS des Rechners eingestellt werden. Hierbei handelt es sich um häufig verwendete Bezeichnungen. Einige Optionen könnten in Ihrem BIOS etwas anders heißen.

Mögliche Einstellungen:

  • Configure Timing by: User/ SPD Bei den meisten BIOS Menüs findet man diese Option um festzulegen ob das BIOS die Einstellungen des Arbeitsspeichers verwenden soll oder ob der Benutzer selbst Einstellungen festlegen soll. Die Einstellungen des Speichers werden in einem kleinem Baustein auf dem Speichermodul fest von Hersteller gespeichert ( SPD = Serial Presence Detect ). Diese hier gespeicherten Einstellungen sind sogut wie nie die Besten. Es lässt sich immer noch mehr Leistung / Stabilität aus dem Speicher holen! Also wenn Sie Ihre Speichertimings ändern möchten, ist "User" die richtige Einstellung.

  • SDRAM Frequency: 100 / 133 /... oÄ An dieser Stelle wird festgelegt mit welcher Frequenz der Speicher angesprochen werden soll. Grundsätzlich steht auf dem Arbeitsspeichermodul mit welcher Frequenz er maximal angesprochen werden darf. Prüfen Sie also ob Ihr Arbeitsspeicher mit seiner maximal Frequenz angesprochen wird und ändern Sie evtl. die Einstellung.

  • CAS Latency: 2 /2,5 / 3 Hier wird die Zeitverzögerung ( in Taktzyklen ) angegeben, die der Prozessor nach ansprechen des Speichers wartet bis er Daten aus dem Speicher liest. Bei mehreren Millionen Lesebefehlen die ein Prozessor in einer Sekunde durchführt macht es schon viel aus wie lange er warten muss. Somit bietet eine Einstellung eines kleineren Wertes mehr Leistung, während die Einstellung eines höheren Wertes die Stabilität des Rechners positiv beeinflusst. Die korrekte Einstellung findet man ebenfalls häufig auf dem, auf dem Speichermodul befindlichen Aufkleber unter der Angabe CL. Man spricht bei der CAS Latency auch von der Verzögerung der Spaltenweisen Abarbeitung ( CAS = Column Adress Strobe )

  • Row Precharge Time 2 / 3 / 4 In dieser Einstellung wird die Zahl der Taktzyklen festgelegt die benötigt wird den Speicher Zeilenweise anzusprechen. ( "Precharge" weil auf Ladnung gewartet wird bis die nächste Zeile angesprochen bzw. aktiviert wird.) Auch bei dieser Einstellung bringt ein kleinerer Wert mehr Leistung, da nicht so lang gewartet würde. Ähnlich dieser Einstellung gibt es manchmal auch eine "Recharge Time", wobei festgelegt wird wie oft der Speicher aufgefrischt wird. Bei dieser bringt eine höhere Zahl mehr Leistung, da seltener aufgefrischt werden muss.

  • RAS Puls Width 4 / 5 /6 Hier ist die Pulsbreite für das Zeilenweise ansprechen des Speichers in Taktzyklen festgeleget. Auch für diese Option gilt je weniger Takte um so schneller wird der Speicher angesprochen. ( RAS = Row Adress Strobe )

  • RAS to CAS Delay 2 /3 Dies ist eine sehr wichtige Option. Es wird die Verzögerung in Taktzyklen angegeben, die von der zeilenweisen Adressierung zur spaltenweisen Adressierung abgewartet wird. Um eine Speicherzelle des Arbeitsspeichers zu adressieren ist es nötig einmal die entsprechende Zeile zu adressieren und einmal die Spalte. Auch hier wieder: je kleiner der Abstand um so schneller arbeitet der Speicher.

  • Bank Interleave Disabled / 2 Way / 4 Way Diese Option ermöglicht es dem Arbeitsspeicher variabler und passender Anzusprechen, da z.B. eine Speicherbank gerade aufgefrischt werden kann, während von einer anderen gelesen wird. Es können also bei bestimmten Prozessen ( die bei einer Bank nicht benötigt werden ) Bänke ausgelassen werden. Dies spart natürlich Zeit. Dieses Verfahren hier ganz zu erklären würde zu weit führen. Es sollte möglichst immer die 4 Way Option ausgewählt werden. Nur bei Speichermodulen von kleiner 64 MB sollte 2 Way gewählt werden, bei Modulen kleiner 16 MB disabled.

  • Brust Length 4 / 8 Beim "Brusting" Verfahren bestimmt der Arbeitsspeicher selbst die nächste Adresse von der gelesen werden soll. Da er sich selbst adressiert spart dies Zeit. Die Brust Length gibt an wieviele "nächste Adressen" der Speicher von der ersten gegebenen Adresse selbst zuordnen darf. Je höher die angegebene Zahl, um so schneller arbeitet der Speicher.

  • SDRAM 1T Command Enabled / Disabled Ist diese Option Aktiviert ( Enabled ) so arbeitet der Speicher Controller mit einer Rate von einem Taktzyklus. Deaktiviert man diese so arbeitet der Controller mit zwei Taktzyklen. Dies ist deutlich langsamer. Also vorzugsweise Enabled verwenden.

Bei vielen dieser Optionen gilt: "Ausprobieren" !! Je nach dem wie Leistungsfähig Ihr(e) Speichermodul(e) ist/sind, sind andere Einstellungen sinnvoll. Wenn sie gute Speichermodule verwenden können die schnellsten Werte eingestellt werden ohne das Ihr System instabiel arbeitet.

Das Ausprobieren gilt für folgende Optionen : CAS Latency, Row Precharge Time, RAS to CAS Delay Es sollte immer nur eine Einstellung geändert werden, und anschließend der Rechner neu gestartet werden. Arbeitet das Betriebsystem stabiel und ohne Fehler(meldungen) so kann der nächste Wert schneller gestellt werden, ansonsten wieder zurückstellen.

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